Mehrfamilienhaus in Charlottenburg
Befund
Die Altbeschichtung kreidete großflächig ab, auf der Nordseite hatte sich dichter Algenbewuchs gebildet. Unter mehreren Fensterbänken fehlten funktionierende Tropfkanten, entsprechend zeigten sich dunkle Schlieren. Im Sockelbereich lag der Putz auf etwa acht Quadratmetern hohl.
Ausführung
- Gerüststellung über zwei Fassadenseiten
- Reinigung im Niederdruckverfahren, Algenbehandlung mit Wirkstofflösung
- Hohl liegender Sockelputz abgeschlagen und neu aufgebaut
- Risse aufgeweitet, gefüllt und mit Gewebe armiert
- Tropfkantenprofile unter allen Fensterbänken ergänzt
- Tiefengrund, anschließend zweifache Silikonharzbeschichtung
Ergebnis
Die Fassade ist wieder wasserabweisend und zugleich diffusionsoffen. Durch die ergänzten Tropfkanten läuft Niederschlagswasser nicht mehr über die Fassadenfläche ab – die häufigste Ursache für erneute Verschmutzung.
Die Straßenfassade eines Mehrfamilienhauses aus den 1950er-Jahren war seit über zwanzig Jahren nicht behandelt worden. Die Eigentümergemeinschaft beauftragte uns nach einer gemeinsamen Begehung mit der Sanierung.
